| Kohlenstoff | Dieser Text beschreibt Kohlenstoff. Der untere Text beinhaltet die Kohlenstoff Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Kohlenstoff Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Kohlenstoff fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Kohlenstoff möglichst ausführlich zu halten.
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Kohlenstoff Artikel
Merkmale
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| Allgemein
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| Name, Symbol, Ordnungszahl
| Kohlenstoff, C, 6
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| Serie
| Nichtmetalle
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| Gruppe, Periode, Block
| 14 (IVA), 2, p
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| Dichte, Mohshärte
| 2267 kg/m3, 0,5 (Graphit) 10,0 (Diamant)
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| Aussehen
| schwarz (Graphit) farblos (Diamant)
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| Atomar
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| Atomgewicht
| 12,0107 amu
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| Atomradius (berechnet)
| 70 (67) pm
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| Kovalenter Radius
| 77 pm
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| van der Waals-Radius
| 170 pm
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| Elektronenkonfiguration
| [He]2s22p2
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| e- 's pro Energieniveau
| 2, 4
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| Oxidationszustände (Oxid)
| 4, 2 (leicht sauer)
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| Kristallstruktur
| hexagonal
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| Physikalisch
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| Aggregatzustand (Magnetismus)
| fest (unmagnetisch)
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| Schmelzpunkt
| 3773 K (3500 °C)
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| Siedepunkt
| 5100 K (4827 °C)
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| Molares Volumen
| 5,29 · 10-6 m3/mol
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| Verdampfungswärme
| 355,8 kJ/mol (sublimiert)
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| Schmelzwärme
| k. A. (sublimiert)
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| Dampfdruck
| 0 Pa
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| Schallgeschwindigkeit
| 18350 m/s
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| Verschiedenes
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| Elektronegativität
| 2,55 (Pauling-Skala)
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| Austrittsarbeit
| 4,81 eV
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| Spezifische Wärmekapazität
| 710 J/(kg · K)
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| Elektrische Leitfähigkeit
| 0,061 · 106/m Ohm
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| Wärmeleitfähigkeit
| 129 W/(m · K)
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| 1. Ionisierungsenergie | 1086,5 kJ/mol
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| 2. Ionisierungsenergie | 2352,6 kJ/mol
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| 3. Ionisierungsenergie | 4620,5 kJ/mol
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| 4. Ionisierungsenergie | 6222,7 kJ/mol
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| 5. Ionisierungsenergie | 37831 kJ/mol
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| 6. Ionisierungsenergie | 47277,0 kJ/mol
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| Stabilste Isotope
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SI-Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt, sofern nicht anders angegeben.
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Kohlenstoff (von lat. carbo = Holzkohle oder lat. carbonium = Kohlenstoff)
ist ein chemisches Element.
Modifikationen des Kohlenstoff | |
Elementarer Kohlenstoff kommt in zwei Modifikationen vor: Diamant und Graphit. Makroskopisch sind die Merkmale nahezu diametral.
Graphit ist ein guter elektrischer Halbleiter von tiefschwarzer Farbe. Er ist leicht spaltbar und dient als Schmiermittel. Diamant hingegen ist ein sehr guter Isolator und transparent. Außerdem ist Diamant das härteste bekannte Material und wird als Schleifmittel eingesetzt. Alle Werkstoffe auf Kohlenstoff-Basis lassen sich auf diese beiden Grundtypen zurückführen (siehe unten ).
Buch-Tipp: Chemie für die Sekundarstufe I: Arbeitshefte - Ausgabe Volk und Wissen: Chemie: Stoffe, Reaktionen, Umwelt, Tl.2, Atombau, Periodensystem der Elemente, ... Kohlenstoff und Silicium, Stickstoffverb Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Chemie für die Sekundarstufe I: Arbeitshefte - Ausgabe Volk und Wissen: Chemie: Stoffe, Reaktionen, Umwelt, Tl. 2, Atombau, Periodensystem der Elemente, . . . Kohlenstoff und Silicium, Stickstoffverb". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb... |
Atommodell des Kohlenstoffs | |
Das Modell der Atom- und Molekülorbitale veranschaulicht, wie es zu der
unterschiedlichen Ausprägung der Erscheinungsformen des Kohlenstoffs kommt.
Kohlenstoff besitzt sechs Elektronen. Nach dem Schalenmodell
besetzen zwei Elektronen die innere 1s-Schale. Das 2s-Niveau der zweiten
Schale nimmt ebenfalls zwei Elektronen auf, zwei weitere das 2px- und 2py-
Niveau. Ca. die vier äußeren Elektronen der zweiten Schale treten chemisch in Erscheinung.
Die Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen in einem s-Niveau ist
kugelförmig. In einem p-Niveau ist sie anisotrop. Die
Elektronen bevölkern einen tropfenförmigen Raum, jeweils einen Tropfen
links und rechts vom Zentrum entlang der x-Achse, wenn man sich das Atom im
Zentrum eines kartesischen Koordinatensystem plaziert vorstellt. Senkrecht
dazu stehen das py- und pz-Orbital.
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Vier sp3-Orbitale richten sich tetraedrisch in gleichem Winkel zueinander aus.
Wird ein Kohlenstoff-Atom in einen angeregten Zustand versetzt, hybridisieren
die s und p Niveaus und bilden gemeinsam neue
Aufenthaltswahrscheinlichkeiten für die Elektronen aus. Beteiligen sich das s-
und
alle drei p-Orbitale, spricht man von einer sp3 Hybridisierung. Die
Orbitale nehmen eine langgestreckte Tropfenform an. War sie bei den p-
Orbitalen spiegelsymmetrisch zu dem Mittelpunkt angeordnet, erscheinen sie jetzt
keulenartig in eine Richtung verlängert. Das Bild veranschaulicht die
Hauptkeulen, die Nebenkeulen wurden der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen.
Die vier sp3-Orbitale orientieren sich symmetrisch zueinander in dem Raum,
sie nehmen die Form eines Tetraeders an.
Überlappen sich die sp3-Orbitale angeregter Atome, bilden sie feste
kovalente Bindungen. Sie bilden das Grundgerüst des
Diamantgitters (siehe Kristallstruktur dort.)
Buch-Tipp: Der Diamant des Salomon. Interessant und spannend Meines Erachtens kann man "Der Diamant des Salomon" nicht unbedingt mit Medicus und Co. vergleichen, da es größtenteils in der Neuzeit spielt, eher mit den "Erben des Medicus". Ich gewann durch das Buch interessante Einblickeins heutige Leben in Israel.
Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und fand auch besonders... |
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Drei sp2-Orbitale richten sich in einer Ebene symmetrisch (hexagonal) zueinander aus.
Beteiligen sich ca. 2 der p-Orbitale an der Hybridisierung, entstehen die
sog. sp2-Orbitale. Die sp2-
Orbitale richten sich senkrecht zu dem übriggebliebenen p-Orbital aus. Steht
beispielsweise das p-Orbital senkrecht auf der x-y-Ebene, liegen die sp2-
Orbitale symmetrisch in der x-y-Ebene. Sie haben den gleichen Winkel von 120°
zueinander. Das Bild links veranschaulicht die Situation. Das p-Orbital
ist der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen worden.
Angeregte sp2-Kohlenstoff-Atome reagieren miteinander und bilden feste kovalente
Bindungen, aber ca. in einer Ebene. Ihre Struktur ist hexagonal, d.i. die
Grundstruktur der Planarebenen des Graphits (siehe Kristallgitterstruktur
dort). Die übriggebliebenen p-Orbitale wechselwirken ebenfalls
untereinander. Sie formen die pi-Bindungen mit deutlich kleineren
Bindungsenergien als die sigma-Bindungen der sp2 beziehungsweise sp3-
Orbitale.
Chemisch spechen wir von einer Doppelbindung. Die Schreibweise C=C
vernachlässigt den unterschiedlichen Charakter beider Bindungen.
Die Bindungsenergie der diamantartigen tetraedrischen sp3-Einfachbindung 'C-C'
liegt bei 350 kJ/mol, die der graphitartigen hexagonalen sp2-Doppelbindung C-C
nur um 260 kJ/mol höher.
In einem Kohlenstoff-Ring mit sechs Kohlenstoff-Atomen stabilisiert sich die pi-Bindung
durch Delokalisierung der Elektronen innerhalb des Rings (mehr dazu siehe
Benzol).
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Wenn ca. ein p-Orbital mit dem s-Orbital hybridisiert, formen
sich zwei linear angeordnete Bindungskeulen. Orientieren wir sie entlang der
x-Achse, zeigen die verbliebenen p-Orbitale in y- und z-Richtung. Zwei Atome
formen eine Kohlenstoff-Dreifachbindung. Die pi-Bindung lokalisiert die
Elektronen zwischen den beiden Atomen, weitere Atome können nicht in den
Verband aufgenommen werden. Das Gas Acetylen HC --- CH ist die
größtmögliche Struktur auf Basis der sp1-Bindung.
Buch-Tipp: Der träumende Diamant 1 Fantasievoll und supergut! In London ist der "Smoke Thief" in aller Munde. Niemand kann sich erklären, warum so viele Juwelen gestohlen werden und der Dieb nicht gefasst wird. Christoff, der Marquess of Langford, weiß allerdings sehr wohl, wer der Unbekannte ist. Jemand der der Obhut der drákon entflohen ist, einer geschlossenen Gemeinschaft... |
Erscheinungsformen des Kohlenstoffs | |
Elementarer Kohlenstoff existiert in drei Modifikationen, basierend auf den
Bindungsstrukturen sp3, sp2 und sp1. sp1 tritt makroskopisch
nicht in Erscheinung. Unterschiede in der Anordnung von sp2-gebundenen
Kohlenstoff-Atomen werden manchesmal als gesonderte (makroskopische)
Modifikation genannt.
Buch-Tipp: Diamant. Ausgezeichnete Space-Opera Über den Inhalt will ich hier nichts schreiben.
Mir gefiel das Buch äußerst gut. DIe Charaktere sind sehr detailiert beschrieben und sehr "menschlich". Vorallem der Wandel einiger Charaktere innerhalb der Story sind sehr gut, und mal was anderes als üblich.
Die Story an sich ist auch eher aussergewoehnlich was... |
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Die sp3-kovalent tetragonal gebundenen Kohlenstoff-Atome besitzen keine freien
Elektronen. Das Material ist darum ein Isolator, das Licht nicht
absorbiert. Diamant ist metastabil, unter schonenden Bedingungen wandelt er
sich bei hohen Temperaturen um in Graphit.
(siehe Diamant).=== Graphit ===
Die sp2-kovalent hexagonal gebundenen Kohlenstoff-Atome formen hochfeste
Ebenen. Die Ebenen untereinander sind ca. locker über
Van-der-Waals-Kräfte gebunden. Makroskopisch dominiert die
Spaltbarkeit entlang der Planarebenen. Die Festigkeit der Ebenen tritt nicht
in Erscheinung, dafür sind sie zu dünn
Buch-Tipp: Drache und Diamant - Das Wolkenvolk 3 Spannender Abschluß ! Furioser Abschluß der Wolkenvolk-Trilogie ! Ich bin begeistert, denn dieses Buch steigert die Spannung der vorhergehenden Bände sogar noch und es fiel mir richtiggehend schwer, es aus der Hand zu legen. In der Vorgeschichte erfuhr man bereits so viel über Niccolo, Nugua, Wisperwind und die anderen, dass man nun, als das Ende... |
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Eine hexagonale Struktur ist planar. Ersetzt man einige Sechsecke durch
Fünfecke, entsteht eine räumliche Struktur, die Fullerene. Die
sp2-Bindungen liegen
nicht mehr in einer Ebene, sondern bilden ein räumlich geschlossenes Gebilde. Die kleinste mögliche Struktur erfordert 60
Kohlenstoff-Atome und gleicht in dem Aufbau einem Fußball. Die Molekülkugeln untereinander binden sich über eine
schwache Van-der-Waals-Wechselwirkung, genauso wie
beim Graphit die Basalebenen.
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Die vierte Form von Kohlenstoff sind zylindrisch angeordnete, sp2-gebundene Kohlenstoffatome. Ihre Geometrie entsteht aus einer planaren Schicht Graphit, die zu einem Zylinder aufgerollt wird. Die entstandene Röhre kann zusätzlich noch verdreht sein, wodurch sich die elektrischen Merkmalen ändern. Es können mehrere einwandige Röhren konzentrisch ineinander liegen, so dass man von multiwalled carbon nanotubes (MWCNT) spricht, in dem Gegensatz zu single-walled carbon nanotubes (SWCNT). (siehe Kohlenstoffnanoröhren)
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Die fünfte Form von Kohlenstoff ist eine zufällig orientierte, netzartige Anordnung von Kohlenstoff-Clustern, die einen durchschnittlichen Durchmesser von je sechs bis neun Nanometern besitzen. Sie hat mit zwei Milligramm/Kubikzentimeter die niedrigste Dichte aller bekannten Feststoffe und weist als erste Form reinen Kohlenstoffs bei Raumtemperatur ferromagnetisches Merkmalen auf, wenn auch ca. für wenige Stunden nach der Herstellung. Bei weniger als 90 Kelvin wird sie wieder magnetisiert. Der Stoff ist ein Halbleiter.
Buch-Tipp: Neue Kohlenstoffmaterialien (Teubner Studienbücher) Die Beschreibung für das Buch " Neue Kohlenstoffmaterialien (Teubner Studienbücher)" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Kohlenstoff-Fasern bestehen aus graphitartig sp2-gebundenem Kohlenstoff.
In einer Idealfaser liegen die Grapitlagen
geordnet wie in einer langen Papierrolle vor, die Graphitebenen orientiert
entlang der Faserachse. In Wirklichkeit sind die
Ebenen stark gestört und bilden ca. lokale Ordnungen aus. Das Maß der Störung
beeinflusst die Festigkeit (siehe Kohlenstofffaser).
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Ruß besteht ebenfalls aus Kohlenstoff auf Graphitbasis. Je reiner der Ruß,
desto deutlicher treten die Merkmale von Graphit hervor. Lampen-
oder Kerzenruß ist stark mit organischen Verbindungen verunreinigt, die die
Bildung größerer Graphit-Verbände verhindern (siehe Ruß)
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Glasartiger Kohlenstoff ist eine Kohlenstoffform mit ausgeprägter struktureller Fehlordnung und glasartigem Bruchbild. Die Kohlenstoffatome mit sp2-Bindung sind in ebenen Schichten mit hexagonaler Symmetrie angeordnet. In dem Gegensatz zu Graphit sind diese Schichten bei glasartigem Kohlenstoff nicht regelmäßig über größere Bereiche hinweg geordnet. Bänder aus graphitisch geordneten, übereinander geschichteten Strukturen bilden eine polymerähnliche Knäuelstruktur.
Glasartiger Kohlenstoff ist in dem Makrobereich porenfrei, zwischen den Graphitschichten sind aber zahlreiche Hohlräume vorhanden. Ähnlich wie bei Gläsern beträgt der Durchmesser etwa 1 bis 3nm.
Folgen der strukturellen Fehlordnung sind die kleine Dichte, die in dem Vergleich zu Graphit kleinere elektrische und thermische Leitfähigkeit und die Isotropie des Werkstoffs. Trotz der aufgeweiteten Struktur beträgt die Helium-Permeabilität nach der Vakuumverfallsmethode ca. 10-11 cm2 s-1.
Eine der interessantesten Merkmalen von glasartigem Kohlenstoff ist die Hochtemperaturbeständigkeit in dem Vakuum oder Inertgas bis 3000°C. An Luft ist Glaskohlenstoff bis etwa 600°C beständig.
Glaskohlenstoff bildet auf Grund der starken Fehlordnung keine Interkalationsverbindungen. Die Folge ist die außerordentlich hohe Korrosionsbeständigkeit gegen saure und alkalische Reagenzien und Schmelzen. Lediglich Sauerstoff über 600°C und oxidierenden Schmelzen greifen Glaskohlenstoff an. Die hohe Reinheit des Werkstoffs prädestiniert Ihn für Anwendungen in der Analytik, Halbleiter- und Reinststofftechnik. Da Gefäße aus glasartigem Kohlenstoff keine Memory-Effekte zeigen, ist das Material in dem Bereich der Ultraspurenanalytik vielseitig einsetzbar. Weitere Informationen: www.htw-germany.com
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Einige Verbindungen des Kohlenstoffs gehören zur anorganischen Chemie:
Anorganische Verbindungen, in denen Kohlenstoff vorkommt:
Die gesamte lebende Natur basiert auf so genannten organischen Kohlenstoff-Verbindungen, hauptsächlich in Verbindung mit Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff. Zwischen der Erde, ihren Ozeanen und der Erdatmosphäre findet ein kontinuierlicher Fluss von Kohlenstoff statt. Diesen Prozess bezeichnet man Kohlenstoffzyklus.
Die organische Chemie umfasst, aufgrund der Fähigkeit des Kohlenstoffs, lange Ketten und kovalente Bindungen mit anderen Atomen zu bilden, mehr Verbindungen als
die gesamte anorganische Chemie. Auch die Biochemie ist ein Teil der
organischen Kohlenstoffchemie.
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